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#89 Mörder auf YouTube: Das kurze Leben von Chyenne Kircher

Shownotes

Ein Mädchen postet Videos auf YouTube. Die Clips zeigen ihren Alltag, lustige Momente, das scheinbar normale Leben einer jungen Teenagerin. Doch hinter den Kulissen erlebt Chyenne etwas gänzlich anderes als Normalität. Als die Vierzehnjährige plötzlich verschwindet, stehen alle vor einem Rätsel. Dabei ist ihr Mörder längst in einem ihrer Videos aufgetaucht …

TRIGGERWARNUNG: Sexueller Missbrauch von Minderjährigen

Ergänzende Infos zum Fall auf www.instagram.com/mordhochzwei.truecrimepodcast

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Credit: MORD HOCH ZWEI Ein Podcast von Nadine d’Arachart und Sarah Wedler Hosts, Redaktion, Produktion und Schnitt: Nadine d’Arachart, Sarah Wedler / d’Arachart Wedler GBR Kontakt: ⁠⁠kontakt@darachartwedler.de⁠⁠

Shownotes:

Chyennes YouTube-Video: https://youtu.be/CpnQ6bEarP0?si=L4rygmUvr0MQwCIx

Quellen (Auswahl): https://m.youtube.com/watch?v=TwnHcszvdOY&pp=ygUXY2h5ZW5uZSBraXJjaGVyIGRldXRzY2g%3D https://www.telegraphherald.com/news/tri-state/collection95a475f8-905f-11e3-b78a-001a4bcf6878.html https://www.telegraphherald.com/news/tri-state/article30c0dc92-1bd0-572d-a2ff-119514371abf.html https://www.dailymail.co.uk/lifestyle/article-12693555/Girl-vanished-note-strangled-stepfather-sentenced-life-prison.html

Bildlizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de

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Transkript anzeigen

00:00:00: Stell dir vor, du bist vierzehn Jahre alt.

00:00:04: Stell dir vor, du möchtest in der Schule gerne zu den coolen Kids dazu gehören.

00:00:09: Doch es will dir einfach nicht gelingen.

00:00:11: Manchmal hast du Ausraster.

00:00:13: Manchmal wirst du ohne Grund plötzlich aggressiv.

00:00:17: Manchmal hast du Angst und verhältst dich in den Augen der anderen seltsam.

00:00:22: Die einzige Person, mit der du wirklich gut reden kannst, ist deine Vertrauenslehrerin.

00:00:26: Doch auch das gefällt den anderen Schülern nicht.

00:00:30: Sie halten dich für komisch, haben oft Angst vor dir.

00:00:34: Nur wenige wollen mit dir befreundet sein.

00:00:37: Aber dann entdeckst du für dich das Internet, die sozialen Medien.

00:00:42: Dort tut sich für dich eine ganz neue Welt auf.

00:00:45: Du gründest einen Kanal und schon bald hast du eine Menge Follower.

00:00:49: Die anderen Menschen folgen dir.

00:00:52: Es sind nicht nur Kids in deinem Alter, sondern auch ältere Männer, die dir Aufmerksamkeit schenken.

00:00:58: Auf einmal fühlst du dich doch dazugehörig.

00:01:01: Du hast das Gefühl, der Mittelpunkt deiner eigenen kleinen Welt zu sein.

00:01:06: Du drehst immer wieder Videos, Live-Videos, bei denen du Scherze mit deinen Followern machst, kleine Sketche drehst oder einfach nur von deinem Alltag erzählst.

00:01:17: Einmal in einem dieser Videos kommt dein Mann herein und du bekommst Panik.

00:01:23: Du versuchst ihn zu beschwichtigen und raunst ihm leise zu, dass die Kamera läuft.

00:01:28: Doch alle haben diesen Vorfall bereits gesehen.

00:01:32: Doch anders als du vielleicht erwartest, macht sich niemand Gedanken darum.

00:01:37: Die Zeit verstreckt weiter.

00:01:39: Du postest weiter.

00:01:41: Bist du irgendwann gar nichts mehr postest.

00:02:16: Achtung, das hier ist ein True Crime Podcast.

00:02:19: Es werden möglicherweise Themen behandelt, die verstörend wirken oder dich triggern könnten.

00:02:27: Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge Mordhoch II.

00:02:30: Ich bin Nadine

00:02:32: und ich bin Sarah.

00:02:33: Wir behandeln hier eher unbekannte Fälle, aber manchmal auch welche, die in der True-Crime-Szene viel diskutiert werden.

00:02:39: Wir stellen euch nicht nur geklärte, sondern auch rätselhafte Morde und mysteriöse Vermisstenfälle vor.

00:02:44: Und eins schon mal vorweg, der heutige Fall ist geklärt.

00:02:48: Ja, aber bevor wir anfangen, Sarah, habe ich mal eine kurze Frage an dich.

00:02:53: Wie stößt du denn so auf unsere Fälle, wenn das jetzt nicht gerade Vorschläge von Hörerinnen und Hörern sind?

00:02:59: Ehrlich gesagt ziemlich viel auf Instagram, ich folge da so ein paar Kanälen, die eher so viel Mystery und Horror Sachen posten, aber eben auch mal True Crime Fälle und da habe ich schon einige interessante Fälle entdeckt.

00:03:10: Also auch eher so beim Mystery und Horror.

00:03:12: Das ist bei mir jetzt heute so ein bisschen ähnlich.

00:03:15: Ich bin auf unseren heutigen Fall nämlich irgendwie ganz zufällig gestoßen.

00:03:18: Das waren so ja die Feiertage so nach Weihnachten und im neuen Jahr schon.

00:03:23: Also ich habe das so ein bisschen rumgehangen und war recht viel so bei YouTube unterwegs und ich habe mir da ja eigentlich... einfach nur so alle möglichen Videos angeschaut, aber vor allen Dingen auch eben so Mystery und Horror Sachen.

00:03:33: Und ich bin dann dann so was hängen geblieben.

00:03:35: Ich glaub, das ist irgendwie so die fünf... Verstörnsten Videos auf YouTube oder sowas?

00:03:40: Irgendwie so in der Art ist das.

00:03:42: Und weißt du, ich hab da eigentlich mit sowas gerechnet, wie du kennst auch bestimmt diese Videos, wo da Menschen sitzen, die dann irgendwie so tonnweiße Essen in sich reinstopfen oder so.

00:03:49: Du wartest Videos von mir, oder?

00:03:51: Nee, nee.

00:03:52: So, die wirklich so übermäßig mit Essen und das wird oft so gezeigt, so als Verstörende Videos und sowas.

00:03:57: Ja, ich hab ja sowas gedacht.

00:03:58: Und eben so in so grusel Videos oder so und irgendwie geister Erscheinungen oder keine Ahnung was, aber... Mit dem Video, was ich da gesehen hab, da hätte ich jetzt so gar nicht gerechnet.

00:04:07: Dieses Video, das stammte nämlich von dem YouTube-Kanal eines vierzehnjährigen Mädchens.

00:04:11: Und dieses Mädchen, das hat sich eigentlich so, ja, bei so alltäglichen Dingen gefilmt.

00:04:16: Meistens hat sie irgendwie auf dem Bett oder vor dem Computer manchmal hat sie auch gesungen.

00:04:20: Und das waren jetzt auch nicht besonders viele Videos.

00:04:22: Doch in einem davon kommt plötzlich jemand ins Bild und auf den ersten Blick, der wirkt das gar nicht mal so verdächtig.

00:04:29: Aber wenn man dann die ganze Geschichte kennt und ich habe mich dann natürlich sofort mit der ganzen Geschichte beschäftigt, wenn man sich dieses Video dann nochmal anguckt, dann hat das doch schon einen sehr, sehr faden Beigeschmack.

00:04:38: Und wenn man dann erfährt, dass dieses Mädchen eben tot ist und dass diese zweite Person im Video daran schuld ist, dann wird's irgendwie noch mal viel, viel schlimmer.

00:04:45: Ja, und ich hab dann einfach gedacht.

00:04:46: In diesem Fall muss ich dringend behandeln.

00:04:48: Also, wir behandeln heute den äußerst erschreckenden Fall von Cheyenne Körcher.

00:04:52: Und wenn ihr wie immer mehr Infos zu den Fällen haben wollt, dann folgt uns am besten auf Mordhochzwei.Truegram Podcast.

00:05:08: Sie hat noch einen älteren und einen jüngeren Bruder.

00:05:15: Sie lebt in Illinois, genauer gesagt in East Dubuque, im Joe Davis County.

00:05:20: Als kleines Mädchen fällt Cheyenne optisch ziemlich auf.

00:05:24: Sie hat große Augen, ein niedliches Gesicht und trägt dabei einen kurzen Haarschnitt, wie er bei Mädchen in ihrem Alter eher ungewöhnlich ist.

00:05:32: Doch später ändert sich das Ganze.

00:05:34: Als Cheyenne älter wird, trägt sie ihre Haare kurzzeitig lang.

00:05:39: Doch eines scheint zu bleiben.

00:05:41: Ihr Fäbel für die Farben lila, pink und hellblau.

00:05:44: Denn auf zahllosen Bildern, die man im Internet von ihr finden kann, ist sie in Klamotten oder mit Accessoires zu sehen, die eine dieser Farben haben.

00:05:51: Außerdem oft dabei ein Haareifen oder ein Tuch in den Haaren.

00:05:55: Dann, als Cheyenne ein bisschen älter wird, kommt ihre Vorliebe aus den frühen Kindertagen wieder durch und sie schneidet sich die Haare wieder kurz, aber der Haareifen bleibt.

00:06:05: Auf den meisten Fotos, die man im Internet von ihr finden kann, lächelt Cheyenne.

00:06:09: Manchmal ein bisschen zurückhaltend und manchmal breit und fröhlich.

00:06:14: Generell scheint die vierzehnjährige ein bisschen schüchtern zu sein.

00:06:17: Das verrät auch ihr YouTube-Kanal.

00:06:20: Er heißt Shai Shai Laf, wobei das Shai hier noch mit C H Y geschrieben ist wie ihr Spitzname.

00:06:28: Doch manche Videos sind betitelt mit dem Wort Shai, also S H Y,

00:06:32: wie schüchter.

00:06:33: Aber Schüchtern kommt die vierzehnjährige in ihren Videos eigentlich nur dann rüber, wenn sie das Licht ausschaltet, um vor laufender Kamera zu singen.

00:06:41: Ansonsten zeigt sie sich ganz extrovertiert.

00:06:44: Sie spricht mit der Kamera, als wäre diese gar nicht vorhanden und als würde sie sich stattdessen mit einer Freundin unterhalten.

00:06:50: Manchmal liegt sie auf dem Bett herum und macht einfach irgendeinen Quatsch, den wir in dem Alter wohl alle gerne mal gemacht haben.

00:06:57: Dass sie dabei meist live im Internet zu sehen ist, scheint sie nicht zu stören.

00:07:01: Im Gegenteil.

00:07:02: Cheyenne genießt die Aufmerksamkeit, die ihr durch ihre mehrere Tausend Follower zuteil wird.

00:07:08: Denn in der Schule sieht das ganz anders aus.

00:07:11: Cheyenne ist dort eher eine Außenseiterin.

00:07:14: Sie findet nicht den Anklang, den sie gern hätte.

00:07:17: Sie hat nicht so viele Freundinnen, wie sie gern hätte.

00:07:20: Cheyenne bemüht sich zwar immer wieder, ein Teil der Schulgemeinschaft zu sein, doch die meisten Kinder und Jugendlichen wollen nichts mit ihr zu tun haben.

00:07:28: Eine ihrer Mitschülerinnen schildert später immer wachsenden Alter, warum das so war.

00:07:32: Sie bestätigt, dass Cheyenne eine Außenseiterin war und erklärt, dass es daran lag, dass die meisten in der Schule Angst vor ihr hatten.

00:07:40: Sie erklärt, dass Cheyenne sich in den Augen der meisten anderen Schüler komisch verhalten habe, Stimmungsschwankungen gehabt habe und oftmals aggressiv geworden sei.

00:07:50: Ohne erkennbaren Grund schien die vierzehnjährige plötzlich einen Wutausbruch zu haben, sodass andere Schüler unsicher im Umgang mit ihr waren.

00:07:58: Die Vertrauenslehrerin, zu der Cheyenne ein gutes Verhältnis hatte, sagt, dass sie das Gefühl hatte, dass das Mädchen Aufmerksamkeit und Fürsorge wollte, egal um welchem Preis und auch egal welcher Art.

00:08:10: Auch negative Aufmerksamkeit war ihr Recht.

00:08:14: Möglicherweise ist Cheyenne deswegen öfter mit den anderen Kindern einander geraten.

00:08:19: Denn auch wenn man sie danach zur Rede gestellt oder gar bestraft hat, hatte sie dadurch immerhin eins bewirkt.

00:08:26: ein paar Minuten Aufmerksamkeit bekommen.

00:08:29: Trotz des Mobbings schien die vierzehnjährige generell gerne zur Schule zu gehen.

00:08:34: In einer Doku über den Fall wird berichtet, dass Cheyenne sogar bei einem Unwetter in die Schule kam.

00:08:40: Die meisten Eltern ließen ihre Kinder zu diesem Zeitpunkt zu Hause, aber Cheyenne kam patchnass, durchnässt bis auf die Knochen in die Schule.

00:08:48: Die Lehrer gaben ja einen Föhn und neue Klamotten.

00:08:51: Aber wieso fühlte sich Cheyenne in der Schule so wohl, obwohl sie dort nur aneckte?

00:08:56: Oder fühlte sie sich dort einfach nur wohler als zu Hause?

00:09:00: Wenn man sich die Verhältnisse anguckt, unter denen Cheyenne zu Hause aufgewachsen ist, dann ist das möglicherweise gar nicht so weit hergeholt.

00:09:09: Cheyens Eltern trennten sich, als sie acht Jahre alt war.

00:09:13: Zumindest glaubt sie, dass es ihre Eltern sind, die sich trennen.

00:09:17: Aber nach einiger Zeit erfährt sie, dass der Mann, den sie acht Jahre lang für ihren Vater hielt, nicht ihr leiblicher Vater ist.

00:09:25: Wer stattdessen ihr Erzeuger ist, erfährt Cheyenne.

00:09:28: Danach lebt sie bei ihrer Mutter und ihrem Stiefvater Terry Abbas, der für sie so etwas wie eine Vaterfigur ist.

00:09:36: Mittlerweile, also im Alter von vierzehn Jahren, sind ihre Lebensverhältnisse ziemlich ungeordnet.

00:09:42: Sie lebt gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder, ihrem älteren Bruder, ihrer Mutter, dem neuen Freund der Mutter und eben diesem Stiefvater in einem Haus.

00:09:53: Das Haus steht auf einer großen Wiese am Waldrand.

00:09:57: Die Verhältnisse zu Hause werden als chaotisch beschrieben.

00:10:01: Das Haus als verdreckt und zugemüllt bezeichnet.

00:10:05: Und Cheyenne wirkt beispielsweise auch auf ihre Lehrer und Mitschüler vernachlässigt, teilweise ungepflegt.

00:10:11: Nicht nur das.

00:10:12: Ihre Lehrer stellen ebenfalls fest, dass bei Cheyenne zu Hause Gewalt an der Tagesordnung ist.

00:10:19: Nicht nur einmal benachrichtigen sie deswegen das Jugendamt.

00:10:23: Doch ob und wie weit dieses eingreift, ist unbekannt.

00:10:27: Immerhin kann man nun vermuten, woher Cheyennes Wutausbrüche in der Schule herrühren und warum sie so erpicht darauf ist, Aufmerksamkeit zu bekommen, egal um welchem Preis.

00:10:38: Schulteran sind vermutlich die schlimmen Verhältnisse im Hause der Familie.

00:10:43: In diesem Zusammenhang wird in der Doku über Cheyenne eine Geschichte erzählt, bei der sie ihren Stiefvater Terry wohl dabei erwischt hat, wie dieser Pornos geschaut hat.

00:10:52: In den Pornofilm sollen junge Mädchen zu sehen gewesen sein und Cheyenne soll daraufhin wieder einmal wütend geworden sein.

00:10:59: Diesmal nicht auf Mitschüler, sondern eben auf ihren Stiefvater.

00:11:04: Sie soll gedroht haben, ihrer Mutter davon zu erzählen.

00:11:07: Ein Vorfall, von dem sie ihren Freundinnen berichtet und der im Nachhinein wie ein böses Omen wirkt.

00:11:13: Wie ein Zeichen dessen, was Cheyenne angetan worden ist.

00:11:17: Möglicherweise waren all diese Geschichten, die sie ihren Freundinnen erzählt hat, ebenso wie ihre Wutausbrüche und der Versuch, Aufmerksamkeit zu erlangen, nur ein verzweifelter Hilferuf.

00:11:33: Dann, im

00:11:33: Oktober-Zw.,

00:11:35: geschieht das scheinbar Unvermeidliche.

00:11:38: Cheyenne kehrt nach der Schule nicht nach Hause zurück.

00:11:42: Es wird immer später und die Familie beginnt nach ihr zu suchen.

00:11:47: Sie rufen Freunde und Verwandte an und als sie mit ihrem Latein am Ende sind, wenden sie sich schließlich an die Polizei, um eine Vermisstenanzeige aufzugeben.

00:11:57: Die Polizei nimmt die Ermittlungen sofort auf und kommt ins Haus der Familie, wo sie auf einen Zettel stoßen, der sie augenblicklich hellhörig macht.

00:12:06: Auf diesem Zettel steht... You won't find me.

00:12:13: I'm just not happy here.

00:12:15: Love, shy.

00:12:17: Liebe Mama, versuche nicht nach mir zu suchen.

00:12:20: Du wirst mich nicht finden.

00:12:22: Ich bin ja einfach nicht glücklich.

00:12:24: In Liebe, shy.

00:12:26: Die Polizei ist im ersten Moment überzeugt, dass die vierzehnjährige einfach davon gelaufen ist.

00:12:32: Sie beginnen nun nach der Teenagerin zu suchen, an Orten, an denen Cheyenne sich am liebsten aufhält.

00:12:38: Einer dieser Orte ist die Schule, die die Polizisten daher durchsuchen.

00:12:43: Sie sehen sich auch auf dem Schulspielplatz und in der Bibliothek des Ortes um, denn Cheyenne liebt Geschichten.

00:12:49: Außerdem erkunden sie die nahegelegenen Parks, da Cheyenne dort ebenfalls viel Zeit verbracht hat.

00:12:56: Doch all das bleibt erfolglos.

00:12:59: Trotzdem geben die ja mittlerweile nicht auf.

00:13:02: Sie sind nach wie vor der Meinung, dass Cheyenne einfach davon gelaufen ist.

00:13:06: Doch ihre beste Freundin glaubt nicht daran.

00:13:09: Ebenso wenig wie Cheyennes Großeltern, die am dreizehnten Zehnten vom Verschwinden ihrer Enkeltochter erfahren.

00:13:16: Ihre Großeltern scheinen von den Verhältnissen unter den Cheyennes gelebt hat, entweder nichts mitbekommen zu haben oder die Augen davor verschlossen zu haben.

00:13:25: Ebenso scheint sich Cheyenne ihnen nicht anvertraut zu haben.

00:13:30: Sie beschreiben sie als fröhliches und aufgewecktes Kind, das stets Positivität ausstrahlte.

00:13:36: Von den Wutausbrüchen, der Vernachlässigung zu Hause oder der Gewalt ist keine Rede.

00:13:41: Ob die Großeltern die Augen verschlossen haben oder tatsächlich nichts davon mitbekommen haben, bleibt unklar.

00:13:48: Ihr Großvater beginnt sich Sorgen zu machen, als sich Cheyenne Ende Oktober nicht bei ihnen meldet.

00:13:55: Zu diesem Zeitpunkt hat die Großmutter Geburtstag.

00:13:57: Und das Verhältnis zwischen den Großeltern und der Enke Lin scheint so eng zu sein, dass niemand sich vorstellen kann, dass Cheyenne, wenn es ihr gut geht, sich nicht am Geburtstag ihrer Oma melden würde.

00:14:08: Während Cheyennes Mutter immer noch davon ausgeht, dass ihre Tochter bald nach Hause zurückkehrt, glaubt der Großvater nun nicht mehr daran.

00:14:16: Er ist der Überzeugung, dass Cheyenne etwas zugestoßen sein muss.

00:14:20: Oder nicht?

00:14:21: Er beginnt an sich selbst zu zweifeln.

00:14:24: Stimmt sein Bauchgefühl vielleicht doch nicht und Cheyenne möchte einfach nur nicht gefunden werden und nimmt deshalb keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie auf?

00:14:32: Die Polizei ermittelt unterdessen weiterhin in alle Richtungen.

00:14:37: Mittlerweile haben sie herausgefunden, dass Cheyenne in der Schule gemobbt worden ist, was ihren Verdacht ein wenig bestätigt.

00:14:44: Vielleicht hat sich Cheyenne tatsächlich einfach aus dem Staub gemacht, um den Umständen, unter denen sie bisher gelebt hat, zu entfliehen.

00:14:52: Es werden Suchplakate aufgehängt und bei einer Aktion im Ort werden Luftballons steigen gelassen, um auf Cheyenne aufmerksam zu machen.

00:15:01: Doch auch wenn die Polizei eigentlich davon überzeugt ist, dass es Cheyenne gut geht und sie einfach nur abgehauen ist, suchen sie weiter und ermitteln natürlich auch in ihrem Umfeld.

00:15:12: Dabei geht man üblicherweise von innen nach außen vor, also vom engsten Kreis aus.

00:15:18: Und dieser umfasst Cheyennes Mutter, ihr neuen Freund, und den Stiefvater.

00:15:24: Als sich bei ihnen jedoch nichts ergibt, weiten die Ermittler die Untersuchungen aus.

00:15:29: Als Nächstes werden die Großeltern befragt und schließlich die Freunde.

00:15:34: Es ist bereits August oder September des folgenden Jahres, so genau kann sich der Chef-Ermittler nicht mehr daran erinnern, als es eine neue Erkenntnis in Cheyennes Fall gibt.

00:15:44: Die Polizei von Joe Davis County hat inzwischen Unterstützung vom FBI erhalten.

00:15:51: Einer dieser FBI-Ermittler fährt nun nach La Crosse, um mit einer dort ansässigen Freundin von Cheyenne zu sprechen.

00:15:58: Bereits kurz darauf meldet er sich dann bei Chef-Ermittler Dave Hackmeister und er ist sich jetzt sicher, Cheyenne ist tot.

00:16:07: Ihre Freundin ist am Boden zerstört.

00:16:10: Sie hat erzählt, dass Cheyenne sich in all der Zeit nie bei ihr gemeldet hat und sie geht ebenfalls davon aus, dass ihrer besten Freundin etwas Schlimmes zugestoßen sein muss.

00:16:21: Und erneut fällt der Verdacht auf die Familie.

00:16:25: Wurde Cheyenne in ihrem familiären Umfeld etwas angetan?

00:16:30: Doch auch diesmal führen die Ermittlungen in eine Sackgasse.

00:16:34: Stattdessen konzentriert man sich wieder darauf, dass Cheyenne eine Außenseiterin war

00:16:38: und

00:16:38: nun untersucht man ihre Social-Media-Aktivitäten.

00:16:43: Dabei stellt man fest, dass sie Kontakt zu älteren Männern hatte, die über die ganzen USA verteilt waren.

00:16:49: Unter anderem hatte sie Kontakte nach Texas, Alaska und Florida.

00:16:55: Man stellt sich nun die Frage, ob sich Cheyenne über diese Kontakte die Aufmerksamkeit geholt hat, die ihr zu Hause so sehr gefehlt hat.

00:17:03: Und wenn ja, wie weit ging dieses Verlangen nach Aufmerksamkeit?

00:17:07: Hat sie nur mit diesen Männern gechattet?

00:17:11: Oder war sie sogar bereit, sich mit einem von ihnen zu treffen?

00:17:15: Ist sie möglicherweise zu einem der älteren Männern abgehauen?

00:17:18: hat sie sich von ihm abholen lassen.

00:17:21: Ist sie mit ihm durchgebrannt?

00:17:23: Und hier eine kurze Anmerkung, also diese Begriffe wie nur gechattet und abgehauen und durchgebrannt, die habe ich ganz bewusst besonders betont.

00:17:32: Also, Chatton meint lediglich den Online-Austausch und wir möchten deutlich auf die Gefahren hinweisen, die schon häufiger durch Online-Kontakte von Erwachsenen zu Kindern entstanden sind.

00:17:41: Oftmals sind die Absichten der Erwachsenen nicht gut für das Kind oder den Teenager.

00:17:45: Also, ich hoffe, das wird an dieser Stelle klar.

00:17:48: Und auch durchgebrannt wird ebenfalls in Anführungszeichen verwendet, da der Begriff in unseren Augen irgendwie so romantisiert klingt.

00:17:56: Und wir finden das in diesem Zusammenhang eigentlich völlig unangemessen.

00:17:59: Also eine Beziehung zwischen einer vierzehnjährigen und einem erwachsenden Mann darf in keinster Weise romantisiert werden.

00:18:05: Und eigentlich ist hier sogar der Begriff Beziehung falsch.

00:18:08: Also man sollte eher von einer missbräuchlichen Beziehung, einem missbräuchlichen Verhältnis oder generell einfach von Missbrauch sprechen.

00:18:16: Doch das hier ist jetzt nun einmal der Ansatzpunkt, den die Ermittler gerade haben.

00:18:21: Die Polizei überprüft nun also die Chatverläufe, untersucht die Männer und vermutlich auch deren Vorstrafenregister.

00:18:27: So genau wird das aber nicht erklärt.

00:18:30: Irgendwann geben sie jedenfalls diese Spur auf, offenbar sind in ihren Augen all diese Männer unverdächtig.

00:18:36: Zumindest in Hinblick auf das Verschwinden von Cheyenne.

00:18:40: Und sollten Sie sich hier die YouTube-Videos der vierzehnjährigen angucken, dann übersehen Sie in diesem Moment etwas Entscheidendes.

00:18:48: Ein Video, von dem wir anfangs schon gesprochen haben und das dann nachhinein einen sehr bitteren Beigeschmack bekommt.

00:18:55: Cheyenne ist jetzt seit fast zwei Jahren verschwunden.

00:18:59: Man hat immer wieder lose Enden, immer wieder irgendwelche Punkte, bei denen man ansetzt und immer wieder landen die Ermittler in einer Sackgasse.

00:19:08: Doch nun erhalten sie endlich den allesentscheidenden Hinweis.

00:19:12: Von Freunden von Cheyenne.

00:19:15: Diese berichten, dass Cheyenne ihnen im Sommer, so ein oder zwei, höchstens drei Monate bevor sie verschwand, etwas erschreckendes erzählt hat.

00:19:25: Sie gestand ihnen, dass ihr Stiefvater sie in regelmäßigen Abständen sexuell missbraucht.

00:19:32: Für die Polizei gibt es nur noch zwei Möglichkeiten.

00:19:36: Entweder hat ihr Stiefvater Terry ihr etwas angetan oder Cheyenne ist vor dem Missbrauch davon gelaufen und versteckt sich so gut, weil sie nicht in diese furchtbaren Verhältnisse zu Hause zurückkehren möchte.

00:19:48: Die Ermittler nehmen nun Stiefvater Terry Abbas ins Visier.

00:19:52: Zunächst wollen sie ihn beschatten.

00:19:55: Doch dann haben sie Angst, dass er etwas merken und sich entsprechend anders verhalten könnte.

00:20:00: Stattdessen bringen sie einen Palsender an seinem Fahrzeug an.

00:20:04: In der Hoffnung, dass er zu einem Ort fährt, an dem er, sollte er Cheyenne tatsächlich etwas angetan haben, ihre Leiche begraben hat.

00:20:13: Er soll nun wohl regelmäßig in die Wälder Ayahuas fahren, zum Kämpfen und die er mittler hoffen, dort Cheyenne's Leiche finden zu können.

00:20:21: Denn mittlerweile ist der Polizei klar, dass die vierzehnjährige nicht mehr lebt.

00:20:26: Ihre Mutter hat zwar noch immer die Hoffnung, dass ihre Tochter eines Tageslebens gefunden wird, doch für die Polizei ist die Sache eindeutig, auch wenn sie noch nichts in der Hand haben.

00:20:35: keine handfesten Beweise.

00:20:37: Und so ist der Peilsender ihre einzige Hoffnung.

00:20:41: Eines Tages sitzen die Beamten wieder vor dem PC und verfolgen, wie Terry zu einer Tankstelle fährt, dann war eine Brücke in Richtung Iowa und plötzlich bricht die Verbindung ab.

00:20:52: Er hat den Peilsender entdeckt und ihn entfernt, wahrscheinlich sogar zerstört.

00:20:58: Und wieder einmal... Ich weiß nicht, ob ihr mitgezählt habt, wie oft das bisher passiert ist, rückt die Familie von Cheyenne in den Fokus der Polizei.

00:21:07: Diesmal werden sie alle zum Verhör gebeten.

00:21:10: Und zwar am vierten neunten zwei tausend breitzehn, also fast zwei Jahre nach Cheyennes verschwinden.

00:21:16: Es soll ein Lügendetektor-Test mithilfe des FBI durchgeführt werden und die Familie zeigt sich kooperativ.

00:21:24: Alle erscheinen pünktlich, alle bis auf ein.

00:21:27: Terry Abbas lässt sich entschuldigen.

00:21:30: Er muss arbeiten und kann nicht zum Polizeiverhör erscheinen.

00:21:34: Doch das Vorschieben seiner Arbeit nutzt ihm wenig.

00:21:38: Er bekommt eine erneute Vorladung, und zwar für den achzehnten Neunten.

00:21:42: Diesmal hat Harry keine Ausrede.

00:21:45: Er erscheint nun bei der Polizei und muss sich ebenfalls einem Lügendetektor-Test unterziehen.

00:21:51: Einer der Ermittler sagt über diese Tests, dass bereits bekannt ist, dass sie nicht sonderlich aussagekräftig sind.

00:21:58: Er meint jedoch, dass sie ein gutes Mittel sein, um Menschen einzuschüchtern.

00:22:03: Viele wissen nicht, wie schlecht solche Tests funktionieren können und gestehen manchmal allein aus dem Grund, dass sie an eine Maschine angeschlossen wurden, deren Funktionsweise sie nicht genau kennen.

00:22:13: Sie hoffen nun also auf ein Geständnis von Terry.

00:22:16: Doch während alle anderen Familienmitglieder ausführlich und dem anscheinach auch wahrheitsgemäß geantwortet haben, bleiben Terries Antworten oberflächlich und vage.

00:22:28: Ein Beamter kann ihn jedoch dennoch erwischen.

00:22:31: Während Terry bei seinem Namen und Alter noch die Wahrheit sagt, er tab der Beamte ihn irgendwann bei einer Lüge.

00:22:38: Er konfrontiert ihn sofort damit, um den Druck auf Cheyenne's Schlievvater zu erhöhen.

00:22:43: Und tatsächlich trägt die Taktik des Beamten Früchte.

00:22:47: Terry ist nun sichtlich verunsichert.

00:22:50: Und er schildert jetzt, dass er wisse, was mit Cheyenne passiert sei.

00:22:55: Am Tag, als sie als vermisst gemeldet wurde, sei sie gar nicht nach der Schule ferngeblieben.

00:23:01: Sie sei nach Hause gekommen und er und seine Stieftochter hätten nach der Schule hinter dem Haus fangen gespielt.

00:23:08: Ihr erinnert euch ja, das Haus, das steht direkt am Waldrand.

00:23:12: Terry bezeichnet sich selbst als ungeschickt.

00:23:15: Er sei immer wieder ausgerutscht, immer wieder hingefallen.

00:23:19: Und bei allen dieser Stürze sei er bewusstlos geworden.

00:23:24: Und als er wieder zu sich kam, bemerkte er, dass er die Hände um Cheyenne's Heiz gelegt hatte.

00:23:30: Und dann habe er festgestellt, dass Cheyenne tot sei.

00:23:34: Also doch, die Polizei lag richtig.

00:23:39: Cheyenne ist nicht mehr am Leben und der Täter ist in ihrem engsten Kreis zu finden.

00:23:45: Terry Abbas hat seine Stieftochter getötet.

00:23:49: Doch ist das wirklich die ganze Wahrheit?

00:23:52: Kann man ihm seine absurde Geschichte wirklich glauben?

00:23:56: Die Polizei ist nach wie vor der Meinung, dass sie noch nicht alles erfahren hat.

00:24:01: Sie glauben zwar, dass Terry der Täter ist, doch sie gehen davon aus, dass sich die Ereignisse ganz anders abgespielt haben.

00:24:08: Es gibt Aufnahmen aus seinen Verhörern, in denen Terry zusammengesunken da sitzt und wie er bei den Befragungen weint.

00:24:16: Eine Psychologin sagt dazu, dass er nicht um die Tat weint, nicht aus Reue, nicht aus Schuld gefühlen, sondern lediglich aus Selbstmitleid, weil er erwischt worden sei.

00:24:27: Einige Worte, die er in seinem Verhör äußert, bestätigen ihre Vermutung.

00:24:32: Terry schluchzt, dass sein Leben schon lange vorbei sei und er versingt dabei in Selbstmitleid.

00:24:39: Dabei ist er der Täter, nicht das Opfer.

00:24:42: Das Opfer ist Cheyenne, wie sich im Laufe der Verhöre herausstellt.

00:24:46: Terry räumt nun auch den sexuellen Missbrauch ein.

00:24:50: Er gesteht jetzt, dass der Cheyenne zu Geschlechtsverkehr hinter dem Haus gezwungen hat und dass er sie anschließend mit seinen eigenen Händen erwirkt hat.

00:25:00: Dann habe er ein tiefes Loch gegraben, gleich hinter dem Haus gegenüber der Grundschule und Cheyenne dort hineingelegt.

00:25:08: War es also eine Tat im Effekt?

00:25:11: Hat Cheyenne möglicherweise damit gedroht, ihrer Mutter vom Missbrauch zu erzählen?

00:25:17: Gegen einer Effekt hat, spricht jedoch, dass Terry die Tötung offenbar geplant hat.

00:25:22: Doch dazu später mehr.

00:25:24: Zuerst wird er die Polizei zu der Stelle führen, an der er Cheyenne begraben haben möchte.

00:25:30: Auch davon gibt es ein Video.

00:25:33: Terry wirkt ruhig, beinah gelassen.

00:25:36: Er hat etwas im Mund, das wie eine Zigarette aussieht.

00:25:40: Er zeigt den Beamten eine stark zugewachsene Stelle.

00:25:44: Einer der Polizisten sagt... dass sich die Leiche von Cheyenne dort tatsächlich befinden könnte, da sich die Erde etwas abgesenkt hat.

00:25:53: Das ist typisch für Leichenablageorte, vor allem wenn die Tat einige Jahre zurückliegt und wenn der Körper bereits verwestet ist.

00:26:00: Terry erklärt, dass die Grube ungefähr eineinhalb Meter tief war und erschildert, wie es vollkommen ruhig.

00:26:07: Experten sagen, dass Terry Abbas vermutlich unter einer antisozialen oder nazistischen Persönlichkeitsstörung leidet.

00:26:15: Er sei nicht nur ein Sexualstraftäter, sondern auch ein Gewalttäter, bereit zur Tötung anderer Menschen.

00:26:22: Ein Profiader, der auf Terry angesetzt wird, drückt sich noch drastischer aus.

00:26:27: Er hält ihn für einen Psychopathen, für einen skupellosen Kinderschänder.

00:26:32: Am nächsten Tag finden an dem Ort den Terry den Beamten gezeigt hat Grabungen statt.

00:26:38: Die State Police arbeitet dabei gemeinsam mit dem FBI.

00:26:42: Mehrere Stunden wird nach Cheyenne gesucht.

00:26:45: Doch leider bleibt die Suche erfolglos.

00:26:48: Also zurück zur Terry.

00:26:51: Er wird erneut befragt und dabei treten einige Ungereimtheiten zur Tage.

00:26:56: Einer der Beamten konfrontiert ihn damit und Terry gesteht schließlich.

00:27:02: Er hat die Grube bereits einen Tag vor Scheienstötung gegraben.

00:27:07: Er hat also nicht immer feck gehandelt, sondern geplant.

00:27:10: Er hat seine Stieftochter ermordet.

00:27:13: Noch etwas kommt nun ans Tageslicht.

00:27:16: Auch der Abschiedsbrief, den Cheyenne angeblich für ihre Mutter hinterlassen hat, wurde bereits ein Monat vor der Tat geschrieben.

00:27:25: Terry hat seine Stieftochter angeblich als Scherz dazu überredet, den Brief zu schreiben, um ihre Mutter zu schocken.

00:27:32: Wie es jedoch dazu kam, dass Cheyennes Mutter diesen Brief zuvor niemals zu Gesicht bekam, ist unklar.

00:27:39: Möglicherweise hat Terry ihn aufbewahrt.

00:27:42: Möglicherweise hat er den Tod seiner Stieftochter bereits ein Monat zuvor geplant.

00:27:49: Warum Terry entschieden hat, dass seine Stieftochter sterben muss, darüber können die Beamten nur spekulieren.

00:27:55: Sie vermuten jedoch, dass der Grund darin liegt, dass Terry Angst hatte, aufzufliegen.

00:28:01: Cheyenne hatte bereits einer oder vielleicht sogar mehreren Freundinnen vom Missbrauch erzählt.

00:28:07: In den Augen der Ermittler war dies der Auslöser dafür, dass Cheyenne sterben musste.

00:28:12: Terry wollte sie einfach zum Schweigen bringen.

00:28:16: Ja, Sarah, und hier muss ich einmal ganz kurz einhaken.

00:28:18: Wie ekelhaft ist das bitte?

00:28:20: Also, erstens, deine Stiftog dazu muss brauchen oder generell, missbrauch ist natürlich einfach nur ekelhaft, dann ihre Tötung zu planen, aber dann auch quasi nochmal diesen erzwungenen Geschlechtsverkehr.

00:28:32: Mitzunehmen, sage ich jetzt mal.

00:28:34: Also, er hat sie nicht einfach nur erwürgt, was er schon schrecklich genug wäre, sondern er musste sie dann auch noch schnell einmal vorher missbrauchen, oder was?

00:28:41: Also, ich mein, wie widerwärtig kann ein Mensch eigentlich sein?

00:28:44: Ich muss leider sagen, dass mich das an dieser Stelle gar nicht so geschockt hat wie dich jetzt gerade.

00:28:48: Okay.

00:28:49: Und zwar, weil ich finde, das kommt ganz, ganz oft vor.

00:28:51: Ja,

00:28:51: das haben wir auch ganz oft, aber ich finde es auch immer wieder irgendwie total erschreckend.

00:28:55: Ja, natürlich ist es erschreckend, aber es ist halt wirklich nichts Neues, weil es passiert leider regelmäßig, wenn Leute ihre Ex-Partnerinnen oder ihre Partnerin töten oder ... Irgendeine Frau, mit der sie irgendwas zu tun haben, dann ist ganz oft das kurz vor der Tat oder kurz nach der Tat noch eine Vergewaltigung stattfindet.

00:29:10: Und das ist natürlich unfassbar schlimm, demütigend auch für das Opfer, aber leider an der Tagesordnung.

00:29:15: Du hast recht, natürlich.

00:29:16: Das kommt leider viel zu häufig vor.

00:29:19: Es hätte mich schon eher gewundert, jetzt, wenn es nicht passiert wäre, muss ich ganz ehrlich so sagen.

00:29:22: Ich weiß nicht, ich rieche mich einfach total auf über diesen Typen auf.

00:29:25: Wenn man den schon sieht, ich finde, ah, nee, ganz schlimm einfach nur.

00:29:30: Bei denen kann man sich auch nur aufregen.

00:29:32: Ja, es wird jetzt auf jeden Fall ein weiteres Mal nach Cheyenne gegraben und diesmal findet man ein Hinweis.

00:29:38: Und zwar ein Armband, das sie getragen hat, ironischerweise als Schutz vor bösen Geistern.

00:29:45: Doch vor dem Bösen in ihrem eigenen Haus konnte das Armband sie nicht schützen.

00:29:50: Kurz darauf wird auch die skeletierte Leiche von Cheyenne gefunden.

00:29:54: Und Terry Abbas gesteht nun das ganze Ausmaß seiner Taten.

00:29:59: Er schildert die Grabung wie folgt.

00:30:02: Er hat die Grubefischer Yen einen Tag vor ihrer Ermordung ausgehoben.

00:30:06: Dabei hat er immer wieder Rauchabhausen gemacht.

00:30:10: Manchmal sei er aber auch ins Haus gegangen, um mit seinem kleinen Sohn zu spielen und nach ihm zu sehen.

00:30:15: Er hat sich also absolut eiskalt verhalten.

00:30:19: Terry Abbas kommt nun ins Gefängnis.

00:30:22: Und anders als es für Straftäter üblich ist, versucht er nicht auf Kaution freizukommen.

00:30:27: Er sagt, dass er im Knast bleiben möchte.

00:30:30: Es wird nun auch bestätigt, dass Cheyenne tatsächlich erwirkt worden ist.

00:30:34: Terry Abbas bekommt lebenslänglich, ohne die Chance auf Bewährung freizukommen.

00:30:39: Die Mitschüler für die Cheyenne zu Lebzeiten nicht mehr als ein Mobbing-Opfer war, eine Schülerin, die sich in ihren Augen seltsam verhalten hat und manchmal viel zu aggressiv wurde, trauern nun um sie.

00:30:50: Sie sind erschüttert von der Tat und möchten etwas tun, zu Cheyenne's Erinnerung, vielleicht auch zur Wiedergutmachung.

00:30:57: Sie verkaufen nun gelbe Armbänder mit der Aufschrift Shine On und darunter Cheyenne Körscher.

00:31:03: Das Geld, das Sie dadurch einnehmen, verwenden Sie, um Cheyenne ein Denkmal zu setzen.

00:31:08: Sie pflanzen einen Baum nahe der High School und stellen darunter eine Bank auf.

00:31:12: Ebenfalls mit den Worten Cheyenne Körscher und Shine On.

00:31:16: Ein trauriges Denkmal.

00:31:18: Doch gleichzeitig eine gute Wahl.

00:31:20: Denn Cheyenne hat die Schule geliebt.

00:31:22: Cheyenne hat Parks geliebt, Bäume, einfach mitten im Leben zu sein.

00:31:27: Cheyens Großmutter sagt, dass ihr dieser Platz gefallen hätte.

00:31:31: Bis zum Schluss hatte sie gehofft, dass ihre Enkelin noch lebend auftauchen würde.

00:31:36: Genau wie Cheyens Mutter, die am Boden zerstört ist.

00:31:40: Sie hätte Terry Abbas eine solche Tat niemals zugetraut.

00:31:45: Ja, bevor wir jetzt gleich zu dem Video kommen, was wir schon irgendwie so die ganze Zeit angeteasert haben, möchte ich aber einmal ganz kurz noch mit dir über diese ganze Sache reden.

00:31:54: Und zwar, ich will es gar nicht über den Terry Abbas reden.

00:31:56: Der hat viel zu viel Platz schon bekommen, finde ich.

00:31:59: Und ich möchte auch gar nicht über die Mutter reden, die in meinen Augen irgendwie die Augen verschlossen hat.

00:32:03: Ich würde gerne mit dir über die Schüler reden und über diese ganze Mobbing-Geschichte.

00:32:09: Ist es nicht irgendwie Herz zu reißen?

00:32:12: tragisch, traurig, dass sie erst nach ihrem Tod so richtig begriffen haben, was bei Cheyenne eigentlich vonstatten geht und dann auch irgendwie so ein schlechtes Gewissen hatten und ihr dann diese Aufmerksamkeit zukommen lassen haben, die Cheyenne sich eigentlich zu Lebzeiten gewünscht hätte.

00:32:26: Ja,

00:32:26: das ist total tragisch und total traurig.

00:32:28: und irgendwie, das ist jetzt nur so ein ganz ganz ganz kleines Detail, aber das finde ich irgendwie noch mal zusätzlich traurig, dass diese Armbänder, die sie jetzt verkauft haben in ihrem Gedenken noch nicht mal in einer ihrer Lieblingsfarben sind.

00:32:37: Also daran sieht man ja auch, dass ihre Mitschüler sie wirklich gar nicht so richtig gut gekannt haben.

00:32:41: Ja, ich glaub auch.

00:32:42: Dieses Gelb war wahrscheinlich in Bezug auf dieses Schein-on.

00:32:45: Also Sonnenstrahlen, Sonnenschein und so.

00:32:48: Ja, bestimmt.

00:32:49: Wir wissen ja auch nicht, ob diese Farben, die sie da mal getragen hat, wirklich ihre Lieblingsfarben waren.

00:32:53: Aber man geht ja einfach davon aus, weil sie einfach oft in diesen Farben zu sehen war.

00:32:57: Ja, gut, okay.

00:32:58: Vielleicht machte sie Gelb ja auch.

00:32:59: Ja, kann sein.

00:33:01: Wie ist es denn bei dir so gewesen in der Schulzeit?

00:33:05: Hast du da irgendwelche Erfahrungen gemacht mit Mobbing oder so?

00:33:07: Ähm, nicht.

00:33:09: Wirklich, also ich persönlich nicht wirklich.

00:33:11: Ich wurde wohl ein, zwei, dreimal generell von anderen Kindern so ein bisschen gehänselt, weil ich ja die Behinderung eine Hand habe.

00:33:18: Da konnte ich mich aber ziemlich gut gegen wehren und hab mich da auch nie gemobbt gefühlt, sondern das war einfach nur so ein Ärgern unter Kindern.

00:33:23: Ja.

00:33:23: Und was andere Schüler angeht, muss ich sagen.

00:33:26: Ja, man hat ja in seiner Klasse oder seiner Stufe immer so ein paar Kinder, die ein bisschen komisch ist, jetzt ein blödes Wort, aber die sich anders verhalten als, dass die meisten Kinder tun.

00:33:35: Und ich muss ganz ehrlich zugeben, ich hab damals kein Kind gemobbt.

00:33:38: Ich hab aber auch nicht irgendwas getan, um diese Kinder mehr mit einzubeziehen.

00:33:42: Und ich glaub, dass das ganz vielen so geht.

00:33:44: Weil wenn man selber ein Kind oder Jugendlicher ist, dann ist man so mit seinem Umfeld und seinen persönlichen Themen beschäftigt.

00:33:49: Und ich glaub, man hat oftmals gar nicht so das nötige Einfühlungsvermögen, was man später als Erwachsener hat.

00:33:54: Ja.

00:33:55: Mhm.

00:33:56: Okay, bei mir war's komplett anders.

00:33:58: Mhm.

00:33:58: Ich bin nie gemobbt worden.

00:34:00: Ich ... hatte aber wahrscheinlich doch dieses nötige Einfühlungsvermögen, weil ich das schon eigentlich sowohl in der Grundschule als auch später auf dem Gymnasium schon gemacht habe, dass ich mich vor die Menschen gestellt habe, die gemobbt worden sind.

00:34:13: Also beispielsweise, wir hatten ein Mädchen, das aus Russland gekommen ist und die konnte eben logischerweise nicht richtig Deutsch und die ist von der ganzen Klasse dann irgendwie so ausgegrenzt worden.

00:34:22: und ja, auch eben gemobbt worden, geärgert worden und... Ja, ich hab mich dann quasi so schützend vor sich gestellt und mich so mehr oder weniger mit der ganzen Klasse angelegt.

00:34:31: Und war dann die Gearsche, zeitweise.

00:34:34: Na ja, dann bist du auch quasi mit in den Fokus geraten.

00:34:36: Ja, aber sie dann nicht mehr.

00:34:38: Also sie gehörte dann so zu den Mobbern dazu.

00:34:41: Ach, echt?

00:34:42: Aber das war nicht lang, das war ein oder zwei Tage.

00:34:45: Weil auch ich konnte mich da ganz gut durchsetzen.

00:34:47: Aber da hat sich das Ganze so verkehrt, da ... ja, also ich ... hat mich quasi auf ihre Seite gestellt und sie hat sich dann auf die Seite der anderen gestellt.

00:34:54: Ja, da siehst du mal, Kinder sind grauser.

00:34:55: Ja.

00:34:57: Aber das hat mich nicht davon abgehalten, es nochmal zu machen.

00:35:00: Also, wir hatten auf dem Gymnasium ein Lira-Sündchen, der sich wirklich irgendwie so alles rausnehmen konnte.

00:35:07: Und wir hatten einen, der, ja, ich würde erstmal nicht sagen, dass er richtig gemobbt worden ist.

00:35:12: Also, er war so ein bisschen der.

00:35:14: Außenseiter, er hat sich auch wirklich ja schon so verhalten, dass man es als Seltsam bezeichnen könnte, weil er war ein totaler Fan von Super Mario spielen und war immer auf der Jagd nach Münzen, also das auch im realen Leben.

00:35:30: Und die anderen Schüler haben das zeitweise so gemacht, dass sie dann irgendwelche Münzen genommen haben und fand das dann ganz lustig, die auf den Boden zu schmeißen und er hat die dann eingesammelt.

00:35:38: Aber das ging dann halt auch irgendwann soweit, dass diese Münzen dann an Orte geschmissen worden sind, die jetzt nicht so schön sind, also beispielsweise in das Klo oder in den Mülleimer.

00:35:45: Und er war dann trotzdem dahinter her und das hat ihm dann eben so eine totale Außenseiterrolle beschert.

00:35:50: Und dann irgendwann in der Oberstufe sind die Klassen dann ja so zusammen gelaufen und so zusammengefallen.

00:35:56: Und ja, da gab es dann eben dieses Lehrer-Söhnchen.

00:35:59: Und jetzt ... dann wirklich übertrieben.

00:36:00: Also der hat den echt richtig fertig gemacht und den habe ich mir dann mal geschnappt.

00:36:05: Also erinnerst du dich danach

00:36:07: dran?

00:36:07: Ja, ich kann mich an dieses Bild sehr gut erinnern.

00:36:10: Ja, ich habe mir den einfach mal so geschnappt.

00:36:12: Als er wieder auf den Los zu dem hin wollte, habe ich mir den so an Kragen gepackt und habe den auf den nächsten Tisch.

00:36:18: Ich weiß gar nicht, wo ich die Kraft hergenommen habe.

00:36:21: Ich habe den nächsten Tisch geschmissen.

00:36:23: Ja, weg von dem... Wir

00:36:24: haben weg von dem anderen und haben ihm dann klargemacht, dass er das sein lassen soll und er hat es dann tatsächlich auch sein gelassen.

00:36:30: Ja, wirklich.

00:36:31: Er wurde knallrot.

00:36:32: Ja, das ist ja auch peinlich.

00:36:33: so was von dem Mädchen dann.

00:36:35: Es war

00:36:35: ihm auch sehr peinlich und danach ist nichts mehr vorgefallen, ja.

00:36:38: Ich würde es auch immer wieder machen.

00:36:40: Ja, das spricht ja auch sehr für dich.

00:36:41: Und hast du wirklich als Kind da schon einen guten Kompass gehabt, was so Ungerechtigkeit und so was angeht?

00:36:46: Ja.

00:36:47: Ihr muss aber sagen, wo du von dem Jungen sprichst mit den Münzen.

00:36:50: Wenn ich heute über ihn nachdenke, er hat immer sehr langsam und monoton gesprochen, er war immer sehr in seiner eigenen Welt, dann frag ich mich, ob er sich irgendwo im Autismus-Spektrum bewegt haben könnte.

00:37:01: Und das ist jetzt so ein Thema.

00:37:02: Damals bei uns war's, glaub ich, so, alles wurde so laufen gelassen.

00:37:06: Jeder war, wie er war.

00:37:07: Und musst du dann irgendwie klarkommen?

00:37:08: Heute ist, glaub ich, ein bisschen Fokus auf irgendwelchen Besonderheiten.

00:37:12: Der eine hat dann ADAS, der andere ist Mautismuspektrum.

00:37:15: Und das wird dann, glaub ich, aber auch ganz oft, wenn es gar nicht so ist.

00:37:18: Ich denke, aber damals hätte ein bisschen mehr Fokus nicht geschadet.

00:37:21: Weil man

00:37:21: den Jungen vielleicht irgendwie ein bisschen besser hätte schützen können.

00:37:24: Alleine schon vielleicht, wenn er diagnostiziert worden wäre.

00:37:27: Also, ich unterstellen jetzt einfach mal, dass er was hatte, wir wissen es ja nicht.

00:37:29: Und dass den anderen erklärt worden wäre.

00:37:31: dann hätten die sich nämlich nicht mehr so über sein Verhalten gewundert.

00:37:34: Da, finde ich, kam auch einfach viel zu wenig von den Lehrern und ich glaube... dass sie so was mitbekommen zu haben, dass die Eltern auch nicht viel anders waren als er.

00:37:43: Also ich glaube, der Vater zumindest, der ist auch mal in die Schule geholt worden.

00:37:48: Und ich glaub, mit dem war auch jetzt nicht so ein richtiges Gespräch irgendwie möglich.

00:37:52: Ja, ich erinnere mich auch dunkel, dass da irgendwas

00:37:54: war.

00:37:54: Ja, und ich glaub, dann war das halt einfach so.

00:37:57: Dann war da eben so, ja, man konnte dann halt nichts machen.

00:38:00: Und es war so.

00:38:01: Und ich glaub nicht, dass die Schulzeit für diesen Jungen besonders schön war.

00:38:05: Ich glaube auch, dass da eines das andere bedingt.

00:38:08: dass er sich eben so gefühlt in seiner eigenen Welt befunden hat, ist dadurch bestimmt noch schwimmer geworden, dass er sich immer weiter zurückgezogen hat und so.

00:38:16: Da wär's wahrscheinlich besser gewesen, einfach mal genauer hinzugucken.

00:38:19: Gut, aber jetzt sind wir schon ganz weit ab vom Thema.

00:38:22: Jetzt wollen wir doch einmal noch zu dem Video kommen, würd ich sagen.

00:38:25: Ja, unbedingt.

00:38:27: Also Cheyenne hatte ja wie gesagt ein YouTube-Kanal und der ist auch immer noch online, aber natürlich nicht mehr aktiv.

00:38:34: Also, da wird natürlich nichts mehr gepostet.

00:38:37: Er zeigt an, dass die vierzehnjährige am zwanzigsten zweiten, zweitausend elf YouTube beigetreten ist.

00:38:44: Insgesamt hat sie neun Videos hochgeladen.

00:38:47: Und schaut man sich ihren Kanal heute an, sticht ein Video ganz besonders hervor.

00:38:53: Es ist das letzte, das sie hochgeladen hat.

00:38:56: Normalerweise haben Cheyens Videos Aufrufzahlen im fünfstelligen Bereich.

00:39:01: was vermutlich auch ihrem Tod geschuldet ist, denn ursprünglich hatte ihr Kanal nur etwa dreitausend Abonnenten.

00:39:08: Doch das oberste, also das neueste Video, kommt auf sechsstellige Aufrufzahlen.

00:39:14: Und genau dieses Video wollen wir uns jetzt einmal genauer ansehen.

00:39:18: Gemeinsam mit euch.

00:39:19: Wir verlinken euch das Video auch in den Show Notes.

00:39:24: Das Video ist drei Minuten und sechsunddreißig Sekunden lang.

00:39:28: Es war ursprünglich ein Livestream.

00:39:31: Cheyenne ist darin zu sehen, wie sie in einer Rosa Hose auf einem Bett sitzt, umgeben von Chaos.

00:39:37: Das Zimmer, in dem sich die vierzehnjährige befindet, wirkt unordentlich.

00:39:42: Kleidung liegt überall verstreut um sie herum.

00:39:45: Die Einrichtung besteht aus Holz aus dunklem Holz und wirkt insgesamt nicht wirklich wie die eines typischen Teenagerzimmers.

00:39:53: Cheyenne hat sich nicht der Kamera zugewandt.

00:39:57: Sie ist von der Seite zu sehen und spricht in Richtung Kleiderschrank.

00:40:01: Ein Moment lang sagt sie gar nichts, dann fängt sie an zu reden und sagt, wisst ihr, ich bin gelangweilt.

00:40:10: Dann wendet sie sich ihren Followern zu und spricht direkt in die Kamera.

00:40:14: Dann endet sie damit, dass sie sagt, ach, ich weiß, was ich machen könnte.

00:40:20: Eigentlich soll nun ein kleines Video gemeinsam mit ihrem Bruder stattfinden.

00:40:25: Ein kleiner Sketch einfach etwas, das lustig wirkt.

00:40:29: Doch als die Tür aufgeht, kommt nicht der Bruder herein.

00:40:32: Während Cheyenne vorher noch einen fröhlicheren, lockeren Plaudaton angeschlagen hat, wird sie jetzt kurz geschockt.

00:40:40: Sie steht auf, hält sich die Hand vor den Mund und ihre Stimme wird ein bisschen ernst da.

00:40:46: Anstelle ihres Bruders kommt jetzt sein Mann ins Zimmer.

00:40:49: Da die Kamera aufs Bett gerichtet ist und Cheyenne aufsteht, während auch der Mann in aufrechter Position ist, kann man die oberen Körperhälften der beiden nicht erkennen.

00:41:00: Doch anhand der Statue und der Kleidung erkennt man ganz genau, dass es sich um einen erwachsenen Mann handelt.

00:41:07: Er kommt herein und fragt what, also was, vermutlich weil Cheyenne etwas aufgeschmissen wirkt.

00:41:14: Er tritt so nah wie möglich an die Verzehnjährige heran.

00:41:18: Sie packt ihn an den Handgelenken, als wolle sie ihn aufhalten.

00:41:22: Sie flüstert nun mit ihm und warnt ihn, er solle vorsichtig sein, da sie live sei, also dass sie gerade live streamt.

00:41:30: Es wirkt ein bisschen so, als würde Cheyenne ahnen, was der Mann mit ihr vorhat.

00:41:35: Dass sie live ins Internet streamt, scheint ihnen zumindest zeitweise davon abzuhalten, Schlimmeres zu tun.

00:41:43: Die beiden rangeln jetzt ein wenig, während Cheyenne sich rücklings aufs Bett fallen lässt, attackiert der Mann sie spielerisch.

00:41:50: Er verpasst ihr lockere Ohrfeigen, was an sich schon ein merkwürdiges Bild ergibt.

00:41:56: Cheyenne lacht, zieht die Beine an den Körper, versucht ihn abzuwehren.

00:42:00: Dabei sagt sie etwas, das eigentlich genau so verstanden werden sollte, nämlich Helb.

00:42:06: Also sie bittet um Hilfe.

00:42:09: Zwar tut sie dies in einem lockeren, leichten, spielerischen Tonfall und wer nicht weiß, wie die Geschichte von Cheyenne ausgegangen ist, könnte denken, dass hier einfach nur ein Mädchen zu sehen ist, das Spaß mit ihrem Vater hat.

00:42:21: Doch die Wahrheit ist, wie wir mittlerweile alle wissen, viel düsterer.

00:42:26: Bei dem Mann in dem Video handelt es sich nämlich um ihren Stiefvater Terry Abbas.

00:42:32: Er verlässt jetzt kurzzeitig das Bild und Cheyenne wendet sich ihren Follower an zu, zeigt auf ihren Stiefvater und sagt, seht ihr?

00:42:40: Doch in dem Moment kommt er schon wieder zurück.

00:42:43: Erneute Orfeigen folgen, immer noch locker, immer noch spielerisch.

00:42:47: Doch trotzdem wirkt es, zumindest dem Nachhinein auf uns, wie eine Drohgebärde.

00:42:53: Er versucht, sie am Fuß vom Bett zu zerren und tut weiterhin so, als würde er spielerisch mit Cheyenne umgehen.

00:42:59: Als er schließlich das Zimmer verlässt, wendet sie sich wieder immer noch lachend an die Kamera und sagt, seht ihr, wo ich jeden Tag durch muss?

00:43:08: Er droht jetzt erneut zurückzukommen, das gleiche Spiel, Cheyenne wefft sich aufs Bett, doch diesmal tritt Terry Abbas nicht wieder in den Fokus der Kamera.

00:43:17: Erneut wendet sich Cheyenne an ihr Publikum, seht ihr, sagt sie wieder und zeigt ihm hinterher.

00:43:22: Dann macht sie etwas, das wirklich seltsam wirkt.

00:43:26: Sie nimmt ihre Hand und umklammert sie mit der anderen, als würde sich ihre Hand selbstständig machen.

00:43:32: Ihre Hand bewegt sich auf sie zu, auf ihr Gesicht und ihren Hals.

00:43:36: Cheyenne wirft sich wieder aufs Bett und die Hand schwebt über ihr, als wäre seine fremde Hand.

00:43:42: Dann presst sie sich auf ihr Gesicht.

00:43:44: Cheyenne schreit, windet sich und wirft sich von links nach rechts.

00:43:49: Erneut kommt etwas ins Bild, das man nicht genau erkennen kann.

00:43:53: Es sieht ein bisschen aus wie eine Papierrolle oder wie ein Spielzeug schwert.

00:43:57: Kurz wird Cheyenne damit wieder attackiert, dann scheint sie alleine zu sein.

00:44:02: Sie setzt sich jetzt vollkommen atemlos wieder auf und sagt, das hat Spaß gemacht.

00:44:09: Dann verlässt Cheyenne das Bild, um ihren Bruder zu holen und kehrt nach einer Minute und forty Sekunden wieder zurück.

00:44:16: Terry Abbas ist im restlichen Verlauf des Videos nicht mehr zu sehen.

00:44:21: Es zeigt lediglich Cheyenne mit ihrem Bruder, der am Umgang mit ihr ebenfalls nicht besonders zimperlich ist.

00:44:27: Doch das eigentlich erschreckende in dem Video sind die ersten eineinhalb Minuten.

00:44:32: Die Begegnung zwischen Cheyenne und Terry.

00:44:35: Ihre kleine Warnung, dass sie live ist, ihre Hilfe rufe, ihre anklagenden Worte.

00:44:41: Seht ihr, wie er mich behandelt?

00:44:43: Seht ihr, wo ich jeden Tag durch muss?

00:44:46: Im Nachhinein kann man dieses Video so deuten, dass Cheyenne in dem Moment ein Hilferuf nach außen senden wollte.

00:44:52: Man kommt nicht umhin, sich die Frage zu stellen, was hatte Terry Abbas eigentlich mit ihr vor?

00:44:59: Was hätte er getan, wenn Cheyenne in diesem Augenblick nicht live ins Internet gestreamt hätte?

00:45:05: Ja, Sarah, und ich will dir das Video jetzt mal einmal zeigen.

00:45:08: Ja, gerne.

00:45:14: Ja, sag mal was.

00:45:16: Ja, das Video an sich.

00:45:18: Ja, du hast noch mehr verstanden, als ich.

00:45:20: Ja, also, in einer Stelle ziemlich kurz nach dem ersten, äh, ja, noch der ersten Attacke sag ich mal von dem Stiefvater.

00:45:25: Da sagt sie oder fängt an zu sagen, see how abusive.

00:45:29: Und dann sagt sie, verbessert sie sich selber so und sagt, no, no, he's not abusive.

00:45:32: Also, guck mal, wie missbräuchlich.

00:45:35: Nein, er ist nicht missbräuchlich.

00:45:36: Dann sagt er, wenn ich das richtig verstehe, yes, I am, also doch bin ich.

00:45:39: Dann fängt er wieder an mit diesen spielerischen Ohrfeigen.

00:45:42: Also, ganz so, als ob sie für einen kurzen Moment die Maske fallen lässt und fast schon zugibt, was er mit ihr macht.

00:45:48: Also, abusive kann sich auf sexuellen Missbrauch beziehen, aber auch auf körperlich.

00:45:52: Er versucht, das Ganze ins Lächerliche zu ziehen durch diese spielerischen Ohrfeigen und sagt, er mishandelt dich, guck mal, ich schlag dich doch hier.

00:45:58: Ja, das passt auch wieder total zu dem, was die Psychologin gesagt hat.

00:46:02: Und ja, gut, der Profile ist ja wirklich sehr ... Rastisch ausgedrückt, der Porofailheit, den er Psychopathen bezeichnet.

00:46:07: Und sie ihn, glaub ich, nur als jemand mit einer nazistischen oder antisozialen Persönlichkeitsstörung.

00:46:12: Aber beide sagen ja, er würde sich so kalt und berechnend verhalten.

00:46:16: Und das sieht man dann ja auch an dieser Stelle.

00:46:18: Wie schnell er dann da schaltet.

00:46:20: Also da musst du ja erst mal drauf kommen, dass da ein Livestream ist.

00:46:24: Und ja, dann, ich sag jetzt mal... die richtige Handlung zu wählen, um das eben so, ja, ja, guck mal, ich bin ja missbräuchlich hier und dann so was Spielerisches daraus zu machen.

00:46:33: Also, wie kalkuliert das auch alles, was der macht?

00:46:36: Was ich auch ganz schlimm finde an dem Video, ist, dass man ganz genau einen Muster erkennt, dass man ja von vielen vor allen Dingen minderjährigen Missbrauchsopfern kennt, und zwar, dass sie ihren Täter ... schützen, einerseits aus Scham und andererseits auch aus Angst vor Konsequenzen, wenn auffliegt, was ihnen angetan wird.

00:46:51: Und man sieht ja, dass sie das hier tut, als er reinkommt und ja wahrscheinlich irgendwas mit ihr machen will, wer da so nahe kommt und so.

00:46:56: Waren sie ihn?

00:46:57: Und später ist es ja auch noch so, dass sie auf dieses spielerische mit ihm voll einsteigt und fast versucht, so ein normales Vater-Tochter-Verhältnis zu reproduzieren.

00:47:05: Und ihre Hilferufe sind wirklich sehr, sehr klein.

00:47:08: Als sie sich selber mit ihrer eigenen Hand angreift und sich so auf dem Bett hin und her wirft und nein, nein ruft, hat man ja schon so ein bisschen den Eindruck, dass sie vielleicht darzustellen versucht, was eben passiert, wenn keine Kamera läuft.

00:47:17: Und ein Gedanke, den ich auch hatte, ist irgendwie, dass sie generell auf YouTube ist und dass sie anscheinend live gestreamt hat, das war gar nicht so ein großes Ding wie heute.

00:47:25: Vielleicht war das von ihr so eine kleine Methode, um sich selbst Schutz zu schaffen, weil sie einfach wusste, während sie live auf YouTube ist und live Zuschauer hat, bitte ihr nichts anschauen.

00:47:34: Vielleicht dieser Missbrauch, der wird ja wahrscheinlich in der Regel dann stattgefunden haben, wenn die Mutter nicht anwesend war.

00:47:41: Und dass sie sich dann eben in diesen Momenten vielleicht versucht hat, zu schützen, indem sie dann live gegangen ist.

00:47:46: Vielleicht kam das nicht so oft vor, dass sie wirklich komplett mit ihm alleine war oder so.

00:47:51: Wobei der Bruder da ja jetzt auch noch anwesend ist.

00:47:54: Ja, man weiß aber immer nicht bei anderen Kindern, inwieweit die vielleicht davon was wissen, ist aber nicht einordnen können.

00:48:00: Und es dann trotzdem passiert, wenn sie im Haus anwesend sind.

00:48:03: Der Bruder wirkt jetzt schon nicht mehr so klein, aber man weiß nicht, ob der da vielleicht auch weggeschaut hat oder so.

00:48:08: Aber ich kannte mir auch gut vorstellen, dass da eben gewisse Gegebenheiten waren und dass sie sich in gewissen Situationen extrem stark versucht hat zu schützen, dass eben vielleicht durch dieses Live-Genen gemacht hat.

00:48:19: Das kann ich mir auch wirklich gut vorstellen, dass sie ihn da so schützt.

00:48:22: Natürlich will man sich nicht wünschen, dass er in diesem Moment weitergegangen wäre.

00:48:27: Aber es wäre natürlich schon vielleicht ... Ganz anders ausgegangen, wenn sie ihn in diesem Moment nicht gewahren hätte, wenn sie nicht gesagt hätte, ich bin live.

00:48:36: Und er vielleicht angefangen hätte, übergriffig zu sein.

00:48:39: Sie dann in dem Moment, ihn quasi davon abgehalten hätte, in dem sie gesagt hätte, wir sind live.

00:48:44: Und dann hätten vielleicht Leute eingegriffen.

00:48:46: Wenn man vielleicht den, ich sag jetzt mal den.

00:48:48: Anfang einer missbräuchlichen Handlung gesehen hätte, weil so sieht man ja, man kann es viel interpretieren.

00:48:53: Und offenbar hat es ja sogar auch die Polizei viel interpretiert.

00:48:56: Also, ich mein, da wissen wir nicht genau.

00:48:57: Vielleicht hat sie sich auch deswegen immer wieder auf die Familie versteift und so, weil sie eben dieses Video richtig gedeutet hat.

00:49:02: Aber das wissen wir ja nicht so, ne?

00:49:04: Ja, ganz genau.

00:49:05: Und was ich aber in dem Zusammenhang wieder ganz schlimm finde, ist, es gibt ja diese Schilderung, dass sie ihn dabei erwischt hat, wie er sich Pornos angeguckt hat mit jungen Mädchen.

00:49:16: und daraufhin wütend geworden ist.

00:49:18: Ja.

00:49:19: Und

00:49:19: ich denke mal, jeder mit der Hyperexverstand kann sich das vorstellen, als ich mein, sie war ein Missbrauchsabfall, er guckt sich Videos mit Jungmädchen, dass es sie wütend macht, dass sie irgendwo hin muss mit ihrer Angst, mit ihren ganzen Gefühlen, ist auch klar.

00:49:30: Natürlich.

00:49:31: Und manche Leute im Internet sagen, ja, die war ja dann einfach einfach süßlich.

00:49:35: Boah, und sowas finde ich so schlimm.

00:49:38: Ja, also ich weiß wirklich nicht, ob so manchen Leuten los ist, ob die kein bisschen Einführungsvermögen haben oder ob es wirklich Leute da draußen gibt, die dieses Märchen glauben, dass ein Kind eine Beziehung mit einem Erwachsenen führen kann, was einfach überhaupt nicht möglich ist, weil ein Kind niemals ... Vor

00:49:51: allem, dass war niemals die Rede bei den beiden von Beziehung.

00:49:53: Es ist immer von einem missbräuchlichen Verhältnis die Rede gewesen und dann zu sagen, ja, die war einfach süchtig, weil er sich Videos mit anderen jungen Mädchen angeguckt hat.

00:50:01: Hallo, geht's noch?

00:50:02: Ja,

00:50:03: ich frag mich so oft, ob's noch geht.

00:50:04: Ich weiß nicht, was das für Leute sind.

00:50:06: Keine Ahnung.

00:50:06: Vielleicht Leute, die selber irgendwas in die Richtung erfahren haben und versuchen, durch Härte Selbstschutz aufzubauen, gibt's ja, aber vielleicht sind es auch andere Arschläge.

00:50:14: Entschuldigung.

00:50:16: Das verstehe ich auch überhaupt nicht.

00:50:18: Nee, generell kann man nur sagen, dass dieses Video aber auch zeigt, dass Cheyenne wirklich ein, ja, euch denkt mal, kluges, weil ich schon mir vorstellen könnte, dass dieses Live auf YouTube sein für sie eine Art Schutz, aber Sympathisches.

00:50:31: Obwohl sie auf einer Seite auch schüchtern war und lustiges Mädchen war.

00:50:35: Es ist einfach nur wieder ganz schlimm, dass ihr Leben so geendet hat.

00:50:38: Ich find auch das ganz schlimm, dass ihr Vater den Mord geplant hat an ihr.

00:50:44: Dass er schon einen Tag vorher die Grube ausgehoben hat.

00:50:46: Dass er sie schon einen Monat vorher dazu gebracht hat, diesen Brief zu schreiben.

00:50:50: Sie hat dann noch einen Monat gewohnt als argloses, vierzehnjähriges Mädchen.

00:50:55: Völlig unwissen, dass ihr Stiefvater plant, sie zu ermorden.

00:50:57: Was ist das bitte?

00:50:59: Wir wissen ja nicht ganz genau, ob er diesen Brief wirklich, also ob er zu dem Zeitpunkt schon geplant hat, sie umzubringen oder ob er dann nur diesen Brief genommen hat und gedacht hat, ja, da passt mir jetzt gut in den Kram.

00:51:09: Also, offiziell ist dieser Brief ja als Scherz geschrieben worden.

00:51:13: Ich kann mir aber auch sehr, sehr gut vorstellen, dass das mit zu seinem Mordplan gehörte.

00:51:17: Ja, ich mir auch.

00:51:17: Vor allen Dingen, wenn man sich so seine Gesamtcharakterisierung anguckt, dass er eben als sehr eiskalt und berechnend beschrieben wird, kann ich mir schon vorstellen, dass er das schon in dem Wissen getan haben wird, dass er vor hat, sie umzubringen.

00:51:28: damit sie wahrscheinlich niemandem jemals von dem Missbrauch erzählen kann.

00:51:31: Ja, ja, ich glaube ihr alle da draußen könnt jetzt irgendwie verstehen, warum mich der Fall nicht mehr losgelassen hat.

00:51:36: Also ich wollte mir wirklich noch ein bisschen Kuselzeugs angucken und ich habe nicht damit gerechnet, sowas da zu finden.

00:51:42: Also quasi so in die Realität sag ich jetzt mal, also knallad zurückgeholt zu werden.

00:51:46: Ich habe gedacht, ich gucke mal ein paar Geistervideos an oder sowas.

00:51:49: Ja, wir verlinken euch wie gesagt alles in den Shownotes und auch bei Instagram findet ihr immer wieder begleitende Informationen zu den Fällen.

00:51:57: Und wenn euch die Aufbereitung der Folge gefallen hat, dann lasst uns gerne ein Like und ein Kommentar da.

00:52:02: Damit unterstützt ihr uns.

00:52:04: Damit unterstützt ihr uns wirklich.

00:52:05: Also mehr, als ihr euch wahrscheinlich vorstellen könnt.

00:52:07: Ich habe nämlich gestern erst gelesen, beziehungsweise ich habe mal unseren Podcast analysieren lassen.

00:52:13: Und dabei habe ich so die Antwort bekommen.

00:52:15: Ja, euer Podcast kommt gut an.

00:52:17: Ihr habt aber viel, viel, viel weniger Bewertungen als Podcast und Podcast so und so.

00:52:22: Und deswegen werdet ihr auch viel weniger angezeigt.

00:52:25: Das heißt, wenn ihr uns mehr bewertet.

00:52:26: natürlich gut bewertet.

00:52:28: Ja, ihr nur gut, ne?

00:52:29: Natürlich.

00:52:30: Andere zählen gleich die Bewertung

00:52:31: und nicht.

00:52:32: Dann werden wir auch mehr Leuten angezeigt und das hilft uns zu wachsen und das hilft uns, dass wir diesen Podcast hier immer weiter für euch betreiben können.

00:52:39: Dankeschön schon mal im Voraus und ich weiß einige von euch machen das auch schon und das ist ganz toll.

00:52:43: Und auch, ja ihr kommentiert jetzt auch ein bisschen mehr, das finde ich auch super.

00:52:46: Aber wir können uns ja vielleicht gemeinsam so eine richtig kleine Community aufbauen und über die Fälle quatschen und so.

00:52:52: Ich würde mich auf jeden Fall freuen.

00:52:54: So.

00:52:54: Ja, dann würde ich sagen, das war's für heute.

00:52:56: Ich würde auch sagen, wir müssen jetzt zur Lesung.

00:52:59: Mhm.

00:52:59: Wer heute Abend noch nichts vorhat, Planetarium Bochum, zwanzig Uhr kommt noch vorbei.

00:53:03: Wir sind da.

00:53:04: Ja, wir sind da, kommt ihr auch noch vorbei, wenn ihr möchtet.

00:53:07: Ich glaub, ein paar Tickets gibt es noch.

00:53:09: Ansonsten guckt vor allem auf der Website, da müsst ihr eigentlich noch verstehen.

00:53:11: Ich bin schon ganz nervös.

00:53:13: Mhm, ich auch.

00:53:15: Also, Leute, bis heute

00:53:16: Abend.

00:53:17: Bis dann.

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